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Die Liebe zur Schule geht auch durch den Magen…
Seit 5 Jahren stillen Gianni Giammello und sein Team an den Balthasar-Neumann-Schulen hungrige Mägen |
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Die Qual der Wahl haben seit nunmehr 5 Jahren nicht nur die nahezu 2500 Schülerinnen und Schüler des Gewerblichen Bildungszentrums im Bruchsaler Süden, von denen täglich etwa 500 das kalte und warme Büfett stürmen. Auch zahlreiche Gäste und nicht zuletzt Lehrer und Beschäftigte der beiden friedlich unter einem Dach vereinten Schulen wissen zu schätzen, was "Gianni" und seine "Mädels" aus den Töpfen zaubern. Der elterlicherseits aus dem sizilianischen Messina stammende gelernte Koch übernahm am 01. 01. 2001 die Kantinenversorgung. Seit dieser Zeit arbeitet er mit wechselndem Personal – zu dem allerdings die aus Sachsen "eingewanderte" Corinna Raab sowie die Kroatin Anna Markotic von Anfang an als quasi "feste Größen" gehören. Seit einem Jahr runden zwei thailändische Küchenhilfen das international besetzteTeam ab. "Anfangs habe ich so manche schlaflose Nacht verbracht. Mache ich es auch allen recht?, hab ich mich oft gefragt. Schließlich kommen ja auch Schülerinnen und Schüler aus aller Herren Länder mit zum Teil recht exotischen Ansprüchen. Positive Rückmeldungen und zufriedene Gesichter zeigen mir aber immer wieder, dass ich richtig liege", sprudelt es geradezu aus Gianni Giammello heraus. Der Jungunternehmer, der nach seiner Küchenlehre im Hotel Kaiserhof in Karlsruhe noch eine Ausbildung zum Betriebsleiter im Cateringwesen absolvierte, übernahm 2002 zusätzlich die Versorgung am Brettener Berufsschulzentrum. Darüber hinaus bietet er einen umfassenden deutsch-italienischen "Catering & Partyservice" an – will er doch auch "ausleben", was er gelernt hat. Hierzu gehören u.a. die Betreuung schulischer Sonderveranstaltungen, wie beispielsweise Verabschiedungen, Jubiläen oder die alljährlich stattfindende Modeschau. Auch wer sonst noch Lust auf Gaumenfreuden habe, dürfe sich bei ihm melden, betont er – mit einem verschmitzten Lächeln "garniert". In der Tat – Gianni lässt sich immer wieder etwas einfallen. So startet er nicht nur saisonal "gefärbte" Salataktionen, sondern bietet auch jeweils eine herbstlich gestimmte "Bayrische Woche" mit herzhaften Schmankerln an oder verwöhnt seine Gäste mit einem leckeren vorweihnachtlichen Wildgericht – ganz nach dem Motto: Der Gast ist König. Dass dem „Sunnyboy“ im schicken blauen Küchendress viel an wunschlos glücklichen Bäuchen sowie einem harmonischen Miteinander liegt, beweisen seine küchenphilosophisch "unterfütterten" Worte: „Wenn's allen gut geht, geht's mir auch gut.“ |